Nordhorn, 13. Mai 2026 – Der Nordhorner Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat sich offiziell für eine Unterstützung von Christoph Meier bei der kommenden Bürgermeisterwahl ausgesprochen. Auf einer Mitgliederversammlung am 11. Mai fiel die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang mit deutlicher Mehrheit.
Ausschlaggebend für das Votum sind laut Ortsverband große inhaltliche Übereinstimmungen. Die Grünen sehen in Meier einen Partner für eine ökologisch- nachhaltige Stadtentwicklung, die mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Zentrale Themen der Zusammenarbeit sind unter anderem der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, eine konsequente Klimavorsorge sowie eine verlässliche und faire KiTa-Versorgung. Auch die Stärkung der Bürgerbeteiligung und eine klare Haltung für Vielfalt und den Schutz vor Diskriminierung bilden das gemeinsame Fundament.
„Wir Grünen verknüpfen eine ökologisch-nachhaltige Stadtentwicklung mit sozialer Gerechtigkeit. Christoph Meier spricht mit seinen Themen genau diesen Punkt an“, erklärt Co-Sprecherin Anna Orth.
Neben den Inhalten überzeugte Meier die Mitglieder vor allem durch seine politische Moderationsfähigkeit. Jonathan Nehrke, Co-Sprecher der Nordhorner Grünen, betont die Bedeutung dieser Kompetenz im Hinblick auf künftige Mehrheitsverhältnisse im Rat: „Die Kombination aus klarer Haltung bei gleichzeitiger Dialogbereitschaft auch in der hitzigen Debatte ist eine Fähigkeit, die wir Grünen uns für das Amt wünschen. Dieses Fundament bringt Christoph Meier mit.“
Christoph Meier wurde unmittelbar nach der Abstimmung durch den Vorstand informiert und zeigte sich über den Rückhalt erfreut:
„Die Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen freut mich sehr. Uns verbindet der Wunsch, Nordhorn zukunftsfähig zu gestalten – mit klaren Entscheidungen, mehr Nachhaltigkeit und einer Politik, die nah am Menschen ist. Gerade bei Themen wie Klima, Mobilität und sozialem Zusammenhalt gibt es viele gemeinsame Ansätze. Dieses Signal zeigt, dass es möglich ist, über politische Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Entscheidend ist am Ende, was gut für Nordhorn ist – und dafür braucht es Offenheit, Verantwortung und den gemeinsamen Willen, etwas zu bewegen.“
Der Ortsverband der Grünen bedankt sich Ausdrücklich auch bei den anderen Kandidierenden für die guten Gespräche und ihr Engagement für die Stadt.
Bündnis 90/Die Grünen stellen Stadtratslisten auf
Am Samstag, den 18. April 2026, hat der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Nordhorn seine Aufstellungsversammlung zum Stadtrat abgehalten. Das Ergebnis ist ein klares Signal: Die neue Liste vereint Menschen unterschiedlicher Generationen, Berufe und Lebenswege – und läutet damit einen Neuanfang für grüne kommunale Politik in Nordhorn ein. „Dieser Aufbruch wäre ohne das jahrelange Engagement der im September ausscheidenden Stadtratsmitglieder nicht möglich gewesen.“ betont Anna Orth, Sprecherin des Ortsverbandes
Sie haben über Jahre hinweg grüne Politik mit Überzeugung, Ausdauer und persönlichem Einsatz gestaltet. Alle haben sich bewusst dazu entschieden, nicht erneut zu kandidieren, und übergeben damit den Staffelstab an eine neue Generation. Ihr Wirken hat das Fundament gelegt, auf dem diese nun aufbauen kann.
Die aussichtsreichen Plätze der neuen Liste zeigen, wie ernst der Ortsverband Vielfalt meint: Die Kandidierenden kommen aus einem breiten Spektrum an Berufsfeldern – von sozialen und ökologischen Berufen über Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung bis hin zu kreativen und digitalen Tätigkeiten. Ebenso vielfältig sind ihre persönlichen Erfahrungen und all das fließt in eine Liste ein, die die Lebensrealitäten der Stadt widerspiegelt. Diese Bandbreite ist dabei kein Zufall, sondern Programm: Nordhorn braucht Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft, nicht nur aus dem politischen Betrieb. Die Liste ist paritätisch besetzt – 50 Prozent der Kandidierenden sind Frauen, denn Gleichstellung ist für den Ortsverband keine Kür, sondern Selbstverständlichkeit.
Jonathan Nehrke Sprecher des Ortsverbandes erläutert: „Diese Liste spiegelt wider, was Nordhorn ist: vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert. Wir verbinden Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten kommen – und genau das ist unsere Stärke. Klima, Wirtschaft und Sozialpolitik sind für uns keine Gegensätze - wir stehen für eine Politik, die niemanden zurücklässt."
Für Kontinuität und politische Stärke sorgen gleich vier bekannte Gesichter:Sarah Gross und Valentin Drechsler, die Doppelspitze des Kreisverbands, kandidieren beide für den Stadtrat. Sarah Gross tritt dabei nicht zum ersten Mal an – als aktuelles Stadtratsmitglied stellt sie sich im September erneut zur Wahl. Auch Anna Orth und Jonathan Nehrke, die die Doppelspitze des Ortsverbands bilden, stellen sich zur Wahl und verbinden damit politische Führungsverantwortung mit direktem demokratischem Mandat.
Parallel zur Listenaufstellung diskutierte die Versammlung intensiv über den Entwurf des Wahlprogramms. Der klare Tenor: Ökologie, Klimaschutz und Wirtschaft werden nicht als Gegensatz zum Sozialen verstanden, sondern als zwei Seiten derselben Medaille. Gerechter Klimaschutz bedeutet für den Ortsverband, dass niemand zurückgelassen wird – weder beim Umbau der Mobilität noch bei der Energiewende oder der Stadtentwicklung. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung stehen für die Nordhorner Grünen auf Augenhöhe.
Wohnen ist ein Menschenrecht: Grüne Nordhorn präsentieren neues Konzept für bezahlbares Zuhause
Nordhorn, 4. März 2026 – Wie bleibt Nordhorn für alle bezahlbar? Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat darauf nun eine Antwort formuliert. Mit dem frisch verabschiedeten Positionspapier „Wohnen ist ein Menschenrecht“ setzt die Partei auf eine soziale und gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik, die Spekulationen einen Riegel vorschiebt und den Mieterschutz stärkt.
Im Kern fordern die Grünen eine verbindliche Quote für geförderten Wohnraum bei Neubauprojekten sowie die gezielte Unterstützung von Genossenschaften. Auch das Thema Obdachlosigkeit wird mutig angegangen: Mit dem „Housing First“-Ansatz sollen Betroffene zuerst eine eigene Wohnung erhalten, um von dort aus stabil in ein neues Leben zu starten.
„Wohnen darf in Nordhorn kein Luxusgut sein, sondern muss ein Grundbedürfnis bleiben, das für jeden Geldbeutel erfüllbar ist“, erklärt Anna Orth, Sprecherin des Ortsverbands. „Wir wollen eine Stadt, in der die Krankenschwester und der Auszubildende genauso ein Zuhause finden wie die junge Familie.“
Ein weiterer Fokus liegt auf der klimagerechten Sanierung. Diese müsse so gestaltet werden, dass sie nicht zur Kostenfalle für Mieter wird. Statt neuer Flächenversiegelung setzen die Grünen auf eine behutsame Nachverdichtung in den bestehenden Quartieren, um das Stadtgrün zu bewahren.
Jonathan Nehrke, Sprecher des Ortsverbands ergänzt: „Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sind zwei Seiten derselben Medaille. Wir zeigen mit unserem Plan, dass energetische Sanierung und stabile Mieten zusammenpassen, wenn man die richtigen politischen Weichen stellt.“
Zukunft wird von Kindern gemacht: Grüne Nordhorn beschließen Kita-Offensive
Nordhorn, 4. März 2026 – Kurze Beine, kurze Wege: Unter diesem Motto haben die Nordhorner Grünen ein Maßnahmenpaket für die Kinderbetreuung verabschiedet. Das Ziel ist klar: Mehr Plätze, bessere Bedingungen für Fachkräfte und eine spürbare Entlastung für Familien in der Stadt.
Ein zentraler Baustein ist die Digitalisierung der Platzvergabe. Ein transparentes Online-System soll Eltern künftig die Planung erleichtern und Wartelisten-Chaos verhindern. Gleichzeitig soll die frühkindliche Bildung schrittweise beitragsfrei werden, beginnend mit einer Senkung der Krippengebühren für Geringverdiener.
„Wir investieren hier nicht nur in Gebäude, sondern in die Lebenschancen unserer Kinder“, betont Anna Orth. „Eine gute Kita ist der Startschuss für einen fairen Bildungsweg – und den wollen wir in Nordhorn für jedes Kind garantieren, unabhängig vom Einkommen der Eltern.“
Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, schlagen die Grünen attraktivere Arbeitsbedingungen vor. Dazu gehören die Förderung der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) sowie Unterstützung bei der Wohnraumsuche für pädagogisches Personal. Kleinere Gruppen und bessere Vertretungsregeln sollen den Arbeitsalltag in den Kitas entzerren.
Jonathan Nehrke, Sprecher des Ortsverbandes, fügt hinzu: „Wertschätzung zeigt sich nicht nur in Worten, sondern in guten Rahmenbedingungen. Wenn wir wollen, dass Fachkräfte gerne nach Nordhorn kommen, müssen wir ihnen ein Umfeld bieten, in dem pädagogische Qualität auch wirklich lebbar ist.“
Grüne Nordhorn diskutieren über Kindertagesbetreuung und bezahlbares Wohnen auf Mitgliederversammlung
Nordhorn, 19. Februar 2026 – Die nordhorner Gliederung von Bündnis 90/Die Grünen lädt am heutigen Donnerstag, 19. Februar 2026, zur regulären öffentlichen Mitgliederversammlung ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei zentrale kommunalpolitische Themen: die Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Nordhorn. Die Versammlung findet ab 19 Uhr im Grünen Büro, Firnhaberstraße 10-12 statt.
Die Grünen setzen sich seit Jahren für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ein, die Familien entlastet und Chancengleichheit von Anfang an fördert. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels und der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen werden die Mitglieder über konkrete Anträge beraten, die auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen abzielen. „Eine gute frühkindliche Bildung ist die Grundlage für ein gerechtes und zukunftsfähiges Nordhorn“, betont Anna Orth, Sprecherin der Grünen Nordhorn. „Doch ohne ausreichende Kapazitäten und faire Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher bleibt dieses Ziel in weiter Ferne.“
Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Wohnraumversorgung in der Stadt. Angesichts steigender Mieten und eines angespannten Wohnungsmarktes diskutieren die Grünen über Maßnahmen, die den Bau von sozialem Wohnraum beschleunigen und bestehende Wohnungen erhalten sollen. Dabei geht es auch um die Frage, wie klimagerechtes Bauen und bezahlbares Wohnen in Einklang gebracht werden können. „Wohnen ist ein Grundrecht – und doch wird es für immer mehr Menschen in Nordhorn zum Luxus“, erklärt Orth. „Hier braucht es politische Weichenstellungen, die sozial und ökologisch zugleich sind.“
Die Mitgliederversammlung dient nicht nur der inhaltlichen Debatte, sondern auch der demokratischen Willensbildung innerhalb der Partei. Die beschlossenen Anträge sollen in die kommunalpolitische Arbeit der Grünen einfließen und als Grundlage für Gespräche mit Verwaltung und anderen politischen Akteuren dienen.
„Warme Waffeln gegen soziale Kälte“: Grüne Jugend und Grüne Nordhorn protestieren mit symbolischer Aktion gegen CDU-Sozialpolitik
Nordhorn, 27. Dezember 2025 – Mit einer gemeinsamen Aktion auf dem Nordhorner Marktplatz haben die Grüne Jugend Grafschaft/Emsland und der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Nordhorn heute gegen die Sozialpolitik der CDU-Bundesregierung protestiert. Unter dem Motto „Warme Waffeln gegen Merz’ soziale Kälte“ verteilten die Aktivist:innen kostenlos selbstgebackene Waffeln an Passant:innen – begleitet wurden sie dabei vom gebürtigen Grafschafter und heutigem Bundestagsabgeordneten Timon Dzienus (Bündnis 90/Die Grünen).
Die Aktion richtete sich gegen die geplante Kürzung des Bürgergelds und die Ablehnung einer Kindergrundsicherung durch die Union. „Während Friedrich Merz und die CDU über Sozialkürzungen diskutieren, zeigen wir: Solidarität schmeckt – und sie wärmt. Statt Menschen in die Kälte zu stoßen, brauchen wir eine Politik, die Sicherheit gibt“, betonte Anna Orth, Sprecherin des Grünen-Ortsverbands Nordhorn.
„Statt mutiger Lösungen für Armut, prekäre Beschäftigung und die explodierenden Mieten liefert die Regierung ein Sammelsurium aus kosmetischen Korrekturen und leeren Versprechungen“, so Dzienus. „Das ist keine Sozialpolitik, das ist realitätsfern und geht auf Kosten derer, die jetzt Hilfe brauchen.“
„Sozialpolitik darf nicht an Wahlperioden festgemacht werden“, findet Nina Nakonetzki von der Grünen Jugend. „Wir brauchen verbindliche Strukturen, die Armut verhindern – statt sie zu verschärfen“
Hintergrund der Aktion ist die aktuelle Sozialpolitik der Bundesregierung und der Streit um die Weiterentwicklung des Bürgergelds, bei dem die Grünen auf Verbesserungen für Geringverdiener:innen drängen, während die Union auf Verschärfungen pocht, die dem Staat durch die Sanktionsmöglichkeiten tiefe Eingriffe in das Existenzminimum ermöglichen.
Neuer Ortsvorstand gewählt
Bei unserer letzten Mitgliederversammlung, im November 2025, wurden Anna Orth und Jonathan Nehrke als neues Sprecher*innenteam gewählt. Zusammen mit Niklas Baasdam (Kassierer) und den Beisitzer*innen Christiane Hartmann, Adwaa Elhussin, Ulrich Meyer-Spethmann, Florian Kottmann und Gudrun Borggreve bilden sie ab sofort das Team, das uns durch die anstehenden Herausforderungen führen wird.
Kommunalwahl 2026 – jetzt geht’s los!