Bündnis 90/Die Grünen Nordhorn veröffentlichen Wahlprogramm: Fokus auf Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt


Bündnis 90/Die Grünen Nordhorn haben heute ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September 2026 veröffentlicht.

Unter dem Motto „Machs Grün“ stellt die Partei konkrete Pläne für eine klimaresiliente, sozial gerechte und wirtschaftlich zukunftsfähige Stadt vor. Das Programm ist ab sofort unter www.gruene-nordhorn.de abrufbar.

Im Bereich Klima und Energie streben die Grünen die Treibhausgasneutralität Nordhorns bis 2040 an. Zentrale Forderungen sind die ökologische Wärmewende, der Ausbau von Bürgersolaranlagen auf städtischen Dächern und die Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips zum Schutz vor Starkregen. „Unser Wahlprogramm zeigt, dass Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und gute Bildung für uns untrennbar zusammengehören. Wir wollen die Lebensqualität vor der Haustür steigern und Nordhorn so gestalten, dass auch kommende Generationen hier eine sichere Heimat finden“, erklärt Sprecherin Anna Orth.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Mobilitätswende. Durch Investitionen in das Radwegenetz, die Einrichtung von Schulstraßen und barrierefreie Übergänge soll die Sicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Sozialpolitisch fordern die Grünen die gezielte Förderung von bezahlbarem Wohnraum durch die kommunale Wohnungsgesellschaft sowie eine Stärkung der frühkindlichen Bildung durch hohe Qualitätsstandards in Kitas.

Jonathan Nehrke, Sprecher der Nordhorner Grünen, betont die Bedeutung von Transparenz und Teilhabe: „Wir bieten konkrete Projekte an – vom 10-Megawatt-Batteriespeicher am Umspannwerk bis hin zur Einführung von Bürgerräten und einem Jugend-Budget. Wir möchten die Herausforderungen der kommenden Jahre gemeinsam mit den Menschen vor Ort anpacken und Nordhorn ökologisch verantwortlich sowie sozial gerecht weiterentwickeln.“

Auch beim Thema Wirtschaft setzen die Grünen auf Nachhaltigkeit: Die Ansiedlungspolitik soll sich an klaren ökologischen Kriterien orientieren, während der Einzelhandel durch neue Kulturangebote in der Innenstadt gestärkt wird, soll auch das Angebot einer modernen, digitalen Verwaltung zur Attraktivität des Standortes beitragen.

Nordhorn, 13. Mai 2026 – Der Nordhorner Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat sich offiziell für eine Unterstützung von Christoph Meier bei der kommenden Bürgermeisterwahl ausgesprochen. Auf einer Mitgliederversammlung am 11. Mai fiel die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang mit deutlicher Mehrheit.



Ausschlaggebend für das Votum sind laut Ortsverband große inhaltliche Übereinstimmungen. Die Grünen sehen in Meier einen Partner für eine ökologisch- nachhaltige Stadtentwicklung, die mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Zentrale Themen der Zusammenarbeit sind unter anderem der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, eine konsequente Klimaforsorge sowie eine verlässliche und faire KiTa-Versorgung. Auch die Stärkung der Bürgerbeteiligung und eine klare Haltung für Vielfalt und den Schutz vor Diskriminierung bilden das gemeinsame Fundament.

„Wir Grünen verknüpfen eine ökologisch-nachhaltige Stadtentwicklung mit sozialer Gerechtigkeit. Christoph Meier spricht mit seinen Themen genau diesen Punkt an“, erklärt Co-Sprecherin Anna Orth.

Neben den Inhalten überzeugte Meier die Mitglieder vor allem durch seine politische Moderationsfähigkeit. Jonathan Nehrke, Co-Sprecher der Nordhorner Grünen, betont die Bedeutung dieser Kompetenz im Hinblick auf künftige Mehrheitsverhältnisse im Rat: „Die Kombination aus klarer Haltung bei gleichzeitiger Dialogbereitschaft auch in der hitzigen Debatte ist eine Fähigkeit, die wir Grünen uns für das Amt wünschen. Dieses Fundament bringt Christoph Meier mit.“

Christoph Meier wurde unmittelbar nach der Abstimmung durch den Vorstand informiert und zeigte sich über den Rückhalt erfreut:
„Die Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen freut mich sehr. Uns verbindet der Wunsch, Nordhorn zukunftsfähig zu gestalten – mit klaren Entscheidungen, mehr Nachhaltigkeit und einer Politik, die nah am Menschen ist. Gerade bei Themen wie Klima, Mobilität und sozialem Zusammenhalt gibt es viele gemeinsame Ansätze. Dieses Signal zeigt, dass es möglich ist, über politische Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Entscheidend ist am Ende, was gut für Nordhorn ist – und dafür braucht es Offenheit, Verantwortung und den gemeinsamen Willen, etwas zu bewegen.“

Der Ortsverband der Grünen bedankt sich Ausdrücklich auch bei den anderen Kandidierenden für die guten Gespräche und ihr Engagement für die Stadt.


Bündnis 90/Die Grünen stellen Stadtratslisten auf



Am Samstag, den 18. April 2026, hat der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Nordhorn seine Aufstellungsversammlung zum Stadtrat abgehalten. 

Das Ergebnis ist ein klares Signal: Die neue Liste vereint Menschen unterschiedlicher Generationen, Berufe und Lebenswege – und läutet damit einen Neuanfang für grüne kommunale Politik in Nordhorn ein. „Dieser Aufbruch wäre ohne das jahrelange Engagement der im September ausscheidenden Stadtratsmitglieder nicht möglich gewesen.“ betont Anna Orth, Sprecherin des Ortsverbandes

Sie haben über Jahre hinweg grüne Politik mit Überzeugung, Ausdauer und persönlichem Einsatz gestaltet. Alle haben sich bewusst dazu entschieden, nicht erneut zu kandidieren, und übergeben damit den Staffelstab an eine neue Generation. Ihr Wirken hat das Fundament gelegt, auf dem diese nun aufbauen kann.

Die aussichtsreichen Plätze der neuen Liste zeigen, wie ernst der Ortsverband Vielfalt meint: Die Kandidierenden kommen aus einem breiten Spektrum an Berufsfeldern – von sozialen und ökologischen Berufen über Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung bis hin zu kreativen und digitalen Tätigkeiten. Ebenso vielfältig sind ihre persönlichen Erfahrungen und all das fließt in eine Liste ein, die die Lebensrealitäten der Stadt widerspiegelt. Diese Bandbreite ist dabei kein Zufall, sondern Programm: Nordhorn braucht Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft, nicht nur aus dem politischen Betrieb. Die Liste ist paritätisch besetzt – 50 Prozent der Kandidierenden sind Frauen, denn Gleichstellung ist für den Ortsverband keine Kür, sondern Selbstverständlichkeit.

Jonathan Nehrke Sprecher des Ortsverbandes erläutert: „Diese Liste spiegelt wider, was Nordhorn ist: vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert. Wir verbinden Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten kommen – und genau das ist unsere Stärke. Klima, Wirtschaft und Sozialpolitik sind für uns keine Gegensätze - wir stehen für eine Politik, die niemanden zurücklässt."

Für Kontinuität und politische Stärke sorgen gleich vier bekannte Gesichter:Sarah Gross und Valentin Drechsler, die Doppelspitze des Kreisverbands, kandidieren beide für den Stadtrat. Sarah Gross tritt dabei nicht zum ersten Mal an – als aktuelles Stadtratsmitglied stellt sie sich im September erneut zur Wahl. Auch Anna Orth und Jonathan Nehrke, die die Doppelspitze des Ortsverbands bilden, stellen sich zur Wahl und verbinden damit politische Führungsverantwortung mit direktem demokratischem Mandat.

Parallel zur Listenaufstellung diskutierte die Versammlung intensiv über den Entwurf des Wahlprogramms. Der klare Tenor: Ökologie, Klimaschutz und Wirtschaft werden nicht als Gegensatz zum Sozialen verstanden, sondern als zwei Seiten derselben Medaille. Gerechter Klimaschutz bedeutet für den Ortsverband, dass niemand zurückgelassen wird – weder beim Umbau der Mobilität noch bei der Energiewende oder der Stadtentwicklung. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung stehen für die Nordhorner Grünen auf Augenhöhe.